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Hand in Hand gedenken

Zum 75.Mal jährt sich am heutigen Tag die Bombardierung Dresdens durch alliierte Streitmächte. Mehr als 20.000 Menschen starben dabei, viele Straßenzüge und Häuser wurden zerstört. Eines der bekanntesten „Opfer“ war die Frauenkirche. Auch in diesem Jahr finden zahlreiche Gedenkveranstaltungen in der Landeshauptstadt statt, die sowohl die Erinnerung an die Opfer wachhalten, aber gleichzeitig die Verantwortung anmahnen, eine Wiederholung der Ereignisse zu verhindern. So soll die Menschenkette, die im Anschluss an die Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beide Elbeufer überspannen wird, Bekenntnis zu Frieden und Versöhnung sein. Bis zu 12.000 Menschen nahmen daran in den vergangenen Jahren teil. Steinmeier trat im Januar bereits für Versöhnung ein. Am 75. Gedenktag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz weilte er in Israel, traf sich mit Holocaust-Opfern und sprach als erster Bundespräsident in der nationalen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.
Er sagte damals: „Ich wünschte, sagen zu können: Wir Deutsche haben für immer aus der Geschichte gelernt. Aber das kann ich nicht sagen, wenn Hass und Hetze sich ausbreiten.“

Wir tragen Verantwortung – im Gedenken an die Opfer und für die Zukunft.