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Buß- und Bettag 2020

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Buße und Gebet - Tradition auch für kommende Generationen

Buß- und Bettag 2020

Jedes Jahr im November haben Sachsen einen „freien“ Tag mehr als die anderen Bundesländer Deutschlands. Während viele ihn nutzen, um auszuschlafen, auszuruhen oder Liegengebliebenes abzuarbeiten, liegen seine Wurzeln an ganz anderer Stelle.

Vielleicht liegt es an der Bezeichnung, die bereits falsche Assoziationen weckt, dass ihm etwas Altmodisches anhaftet. Entgegen des Namens „Buß- und Bettag“ geht es nicht um „Buße“ im Sinne von Geldstrafen im Rahmen des Verwaltungsrechts. Vielmehr wurden Bußtage im Laufe der Geschichte in Not- und Gefahrenzeiten immer wieder angesetzt. Damit sollte die ganze Bevölkerung zu Umkehr und Gebet aufgerufen werden. Insofern geht es bei „Buße“ um das Erkennen und Bekennen von eigener Schuld. Christen nutzen diesen Tag ebenfalls, um sich auf die Beziehung zu ihrem Gott zu besinnen und im Gebet zu stehen. Für ist es ein besonderes Privileg, in dieser Tradition diesen Feiertag als einziges Bundesland begehen zu können! Das Wort „Tradition“ kommt übrigens aus dem Lateinischen und meint das „hinübergeben“ von Handlungsmustern, Überzeugungen und Glaubensvorstellungen. In diesem – ursprünglichen Sinne – wünsche ich Ihnen einen gesegneten Buß- und Bettag.